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Ihre Bewegung in guten Händen

KISS Kinder

Wie erkenne ich das KISS-Syndrom bei meinem Kind?

Sie haben ein Asymmetrie-Problem bei Ihrem Kind bemerkt, das Ihnen als auffällig erscheint, und Sie wissen nicht, ob ihm geholfen werden muss? Die Kopfgelenk induzierte Symmetriestörung (KiSS) ist eine funktionelle Störung der Halswirbelsäule. Häufig wird dieses Problem auch als Schiefhals bezeichnet. Ohne Behandlung tritt oft eine Kompensation durch die Natur ein. Ihr Kind wird deswegen nicht kürzer leben oder offensichtlich behindert sein. Aber eine Verkrümmung der Wirbelsäule (Skoliosierung) kann durchaus eine KiSS als Ursache haben.

Wann sollte man an eine Untersuchung der Wirbelsäule denken?

Im Grunde genommen bei allen Kindern, die Koordinationsschwierigkeiten oder auch Kopfschmerzen und Haltungsprobleme haben. Findet man bei diesen Kindern eine Funktionseinschränkung der Wirbelsäule, ist eine weitere Diagnostik sinnvoll. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass viele Symmetrieprobleme von Kleinkindern sich durch die angepasste Mobilisationsbehandlung der oberen Halswirbelsäule günstig beeinflussen lassen. Im Vordergrund stehen bei den Kopfgelenk induzierten Symmetrie Störungen (kurz KISS) Schiefhals, Überstreckung im Rücken, Gesichtsasymmetrie und unterschiedliche Benutzung von Armen und Beinen.

Welche Auffälligkeiten berichten uns die Eltern?
  • Schiefhaltung des Kopfes bis zur Zwangshaltung
  • Kopfhalteschwäche und/oder ausgeprägte Kopfrückbeuge
  • Einseitige Schlafhaltung des Kindes
  • Asymmetrie der Bewegungen von Armen und Beinen
  • Einseitige Haltung des Rumpfes
  • Reifungsprobleme der Hüftgelenke
  • oft einseitige Fehlstellungen der Füßchen, bis hin zum Sichelfuß
  • Schlafstörungen
  • Schreien im Schlaf
  • "Haare-Raufen"
  • hohe Tastempfindlichkeit des Nackens
  • Schädelasymmetrie im Gesicht und/oder am Hinterkopf


Nicht alles muss behandelt werden! Wir wissen, dass sich manche Blockierungen von selbst lösen, wenn erst der Übergang von Wirbelsäule zu Schädel bzw. Becken frei ist. Deshalb muss man nicht sklavisch alles behandeln, was man findet. Ergänzend werden wir nicht selten den Physiotherapeuten an Ihrem Wohnort Anregungen geben, wie deren Behandlung optimiert werden kann. Vier Wochen nach der Behandlung sollten Sie am Heimatort vom Kinderarzt oder Physiotherapeuten den Behandlungseffekt überprüfen lassen.